Der Pallinger Kalvarienberg

Kapelle

Der Pallinger Kalvarienberg thront auf einer Anhöhe über dem westlichen Ortsrand. Er besteht aus einer Kreuzigungsgruppe mit gemauertem Überbau im Stil des Historismus und einer Grabgrotte.

 

Von der Steiner Straße am westlichen Ortsrand von Palling führen ein Kreuzweg mit 14 gusseisernen Kreuzwegstationen und ein Rosenkranzweg hinauf, die sich gut zu einem Rundweg verbinden lassen.

 

Ein Gutachten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege aus dem Jahr 1982 befindet, dass der Kalvarienberg zu den eindrucksvollsten und großartigsten im gesamten ostbayerischen Raum zählt und ein Baudenkmal von lokalhistorischer, zeitgeschichtlicher, künstlerischer und landschaftsprägender Bedeutung ist. Pallinger Bürger halfen dem Heherbauerssohn Franz Grafetstätter beim Bau des Denkmals Kalvarienberg, das 1888 eingeweiht wurde. Die Kosten sind nicht überliefert, die Gedenkplatte in der Grabgrotte spricht lediglich von „erheblichem Kostenaufwande". 1940 wurde der Kalvarienberg erstmals vollständig, später noch mehrmals teilweise renoviert.

Grossansicht in neuem Fenster: Grotte 

Die Gemeinde Palling als Eigentümerin hat die nach der langen Zeit wieder fällige Generalrestaurierung auf vielfache Anstöße aus der Bürgerschaft, an der Spitze Ortsheimatpfleger Franz Jäger, in den Jahren 2000 - 2006 durchgeführt. Weihbischof Dr. Franz Dietl hat den "runderneuerten" Kalvarienberg am 3. September 2006 wieder geweiht, und bezeichnete ihn als eindrucksvolles Zeugnis der Volksfrömmigkeit.

 

Am 11. September 2011 wurde der Kalvarienberg als Musterobjekt für den Tag des Offenen Denkmals ausgewählt.
Aus diesem Anlass wurden auch die Kreuzwegtafeln neu restauriert.  

 

 

 

Kreuzwegtafel-neu

 

 

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